Sonderausstellung – VERWITTERT UND VERGESSEN?

Ergänzend zum neuen Friedhofsführer zeigt das Stadtmuseum Fotografien von bemerkenswerten Grabstätten auf dem Eupener Friedhof. Die Ausstellung handelt von einer neuen Bestattungskultur, die sich ab dem späten 18. Jahrhundert flächendeckend etablierte und die sich bis heute ständig weiter entwickelt.

Ausstellung vom 19. Oktober bis 9. Januar 2023

Die fotografischen Werke von Fabian Erler illustrieren Grabmaltypen, Symbole und Formen, die sowohl in Eupen als auch an anderen Begräbnisorten im deutschen Sprachraum besonders beliebt und verbreitet waren. Ergänzt werden sie von Texttafeln zur Entstehungsgeschichte des Friedhofs zwischen Simar- und Herbesthaler Strasse.

Broschüre "In Stein gemeisselt" - im Stadtmuseum erhältlich

Beim neuen Fremdenführer handelt es sich um ein Projekt des Stadtmuseums, der Stadt Eupen und des Fachbereichs „Jugend und Kultur“ des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Die Broschüre führt zu 35 Grabmälern und dient als Wegweiser für die Grabmalkultur des 18. und 21. Jahrhunderts. Die Auswahl entspricht nicht nur historisch relevanten Denkmälern, sondern berücksichtigt auch repräsentative Grabmaltypen für die lokale Bevölkerung.  Darüber hinaus werden einige besonders künstlerische Exemplare hervorgehoben.

Die Broschüre wurde von der Provinz Lüttich und von der Deutschsprachigen Gemeinschaft gefördert und ist kostenlos im Stadtmuseum sowie bei Tourist Info erhältlich.

Geschichte populär – Rock around the Venn

Am Montag, 24. Oktober findet die zweite Auflage der Veranstaltungsreihe "Geschichte populär" statt. Diesmal geht es um spannende Einblicke in die Zeit der freien Radiosender.

Rock around the Venn

Zwischen 1975 und 1990 machten Menschen in ganz Westeuropa mit freien Radiosendern auf ihre Kultur und ihre gesellschaftlichen Ansichten aufmerksam. Sie erreichten über ihre Rundfunkstationen Millionen Zuhörer. Womit aber beschäftigten sie sich in ihren Radiosendungen? Wie sahen die Klänge jener Zeit aus? Welche Auswirkungen hatten die freien Radiosender auf die Medienlandschaft? Der Vortragsabend „Rock around the Venn“ gewährt kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Einblicke in einen Zeitabschnitt bewegter europäischer Geschichte. Ob in Eupen, Lüttich, Sankt Vith oder Aachen, auf dem Land, Jugendliche, öffentlich-rechtliche Rundfunksender oder dynamische Akteure der Medienindustrie – alle interessierten sich für das freie Radio!

Zwei Referenten - Zwei Betrachtungen

Durch den Abend führen Vitus Sproten (Staatsarchiv Eupen), der zum Thema eine Dissertation verfasst hat, sowie Peter Schlembach, Mitbegründer von Radio Distel und ehemaliger Direktor der Volkshochschule. Nach ihren Vorträgen und einigen Hörbeispielen besteht die Möglichkeit zum Austausch und zur aktiven Teilnahme.

  • Am Montag, 24. Oktober um 19 Uhr im Kolpinghaus, Bergstraße 124 – 4700 Eupen.
  • Eintritt an der Abendkasse 5€
  • Eine Kooperation von: Zentrum für Ostbelgische Geschichte, Staatsarchiv Eupen und Stadtmuseum Eupen.

Wanderausstellung #StolenMemory am Clown

Flügeltüren auf und aus einem Wandercontainer wird eine ungewöhnliche Ausstellung im öffentlichen Raum. Seit 2020 sind die vier Stolenmemory-Container auf Tour durch Deutschland, Polen und Belgien. Nun holen das Zentrum für Ostbelgische Geschichte, das Staatsarchiv Eupen und das Stadtmuseum die Ausstellung nach Eupen.

Wie die "Effekten" Schicksale greifbar machen

Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Schicksale von KZ – Häftlingen aus verschiedenen Ländern. Bei ihrer Inhaftierung mussten die NS-Opfer alles abgeben, was sie bei sich trugen. Dieses persönlichen Gegenständen in Form von Fotos, Briefen, Schmuck wurden nach der Befreiung weder den Opfern noch ihren Familien zurückgegeben. Oft jedoch waren diese Objekte das einzige, was den Familien von ihren Angehörigen geblieben wäre. Im Rahmen der Aufarbeitung haben sie einen hohen ideellen Wert. Sie machen die Erinnerung und das Andenken an die Personen greifbar.

Im Jahr 1948 gründeten die Alliierten im nordhessischen Bad Arolsen einen internationalen Suchdienst mit umfangreichem Archiv. In den 1960er Jahren wurde dem Archiv genau diese Objekte, die sogenannten Effekten, ausgehändigt. Sie sollten dabei helfen, Einzelschicksale aufzuklären, die Opfer aus ihrer Anonymität zu holen und an die Familien zurückgegeben werden.

Im Laufe der Nachkriegsjahre entwickelten sich die Arolsen Archives zum internationalen Zentrum für Dokumentation, Information und Forschung über die nationalsozialistische Verfolgung mit einer Sammlung von 30 Millionen Dokumenten mit Hinweisen zu 17,5 Millionen Menschen.

Wichtiger den je sind heute die Angebote für Forschung und Bildung, um das Wissen über die Nazi-Verbrechen in die heutige Gesellschaft zu bringen und eine neue Generation zu sensibilisieren, die kaum noch Berührungspunkte mit der NS-Vergangenheit hat.  Dazu stellen die Arolsen Archives eine Datenbank mit Materialien für den Unterricht, Archivpädagogische Beratung, digitale Bildungsinhalte zu historischen und aktuellen Themen  kostenlos bereit.

Zwischenstopp in Eupen vom 30. September bis 12. Oktober

Die aufklappbaren Aussenwände sind mit Geschichten von Gesuchten und Gefundenen ausgestaltet. Die Ausstellung ist so aufgebaut, dass sie sich direkt an Besucher richtet und zum Mitmachen anregt. Im Innenraum des Containers befinden sich auf weiteren Stellwänden Informationen zum Projekt und den historischen Hintergründen der Arolsen Archives. Über QR-Codes können Bersucher*innen Videos abrufen, in denen Angehörige berichten, warum die Rückgabe auch heute noch wichtig ist. Begleitet wird die Ausstellung durch die Webseite www.stolenmemory.org mit animierten Filmen, Webstories und kostenlosen pädagogischen Materialien.

Im Staatsarchiv und Stadtmuseums sind darüber hinaus die Broschüren „Gerettete Erinnerung“ erhältlich. Sie wurden vom Zentrum für ostbelgische Geschichte verfasst und erzählen von sieben bisher unbekannten Kriegsschicksalen aus Ostelgien und der Provinz Lüttich. Die deutsch-französische Broschüre bietet sich besonders für Schulen und Bildungseinrichtungen zur Vertiefung des Themas vor oder nach dem Besucher der Ausstellung an.

Täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet

Bergstrasse / Am Clown - 4700 Eupen

Tage des Offenen Denkmals im Stadtmuseum

In unserem KULTURERBE trifft Tradition auf Innovation. Jedes ostbelgische Denkmal erzählt als Zeitzeuge einer Epoche seine individuelle und besondere Geschichte. Gleichzeitig müssen wir innovativ planen und handeln, wenn wir Denkmäler umnutzen und restaurieren. Bausubstanz und moderne Nutzungsansprüche in Einklang bringen? Darum geht es dieses Jahr bei den Tagen des Offenen Denkmals.

Sonderprogramm im Stadtmuseum

Das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft bietet zwei spannende Vorträge in den Räumlichkeiten des Stadtmuseums.

Innovation und Archäologie in der Denkmalpflege

Haben Sie schon etwas von C14-Analyse, Lidarbildern oder Dendrochronologie gehört? Diese modernen Technologien der Archäologie finden auch in Denkmalpflege Anwendung. Sie werden Ihnen in einem  Vortrag von ca. 1 Stunde anhand konkreter Beispiele näher gebracht. Alle haben einen direkten Bezug zu Ostbelgien.  Anschliessend können Sie sich im Stadtmuseum auf die Suche nach Bauspuren begeben.

 Am 10. und 11. September um jeweils 11 Uhr im Stadtmuseum Eupen Gospertstraße 52-54. Anmeldung erwünscht unter Tel. 087/596 357 oder kulturerbe@dgov.be (bis 9. September 12 Uhr), online unter: www.ostbelgienkulturerbe.be/offenedenkmaeler

 

Einblicke in eine Gebäudehüllensanierung

Während eines zweiten 45 minütigen Vortrags stellt der Bauherr und Architekt des denkmalgeschützten Hauses Kaperberg 31 den Ablauf einer umfangreichen Gebäudehüllensanierung vor. Nach einer kurzen Baubeschreibung werden das Konzept und die Ausführungsplanung erläutert. Anhand eines bilderreichen Vortrags lernen wir dieses alte Kaufmannshaus mit ganz anderen Augen kennen.

Am Sonntag, 11. September um 12 Uhr. Im Stadtmuseum Eupen, Gospertstraße 52-54. Anmeldung erwünscht unter 087/596 357 oder kulturerbe@dgov.be (bis zum 09/09 um 12 Uhr), online unter: www.ostbelgienkulturerbe.be/offenedenkmaeler

 

Achtung ! Keine Vorstellung am Samstag, 10. September!

Am 10. und 11. September - Kostenloser Zugang zum Stadtmuseum zwischen 13 und 18 Uhr

Für die Erweiterung und Neuausrichtung des Stadtmuseums wagte man zu Beginn der 2010er Jahre eine Symbiose aus altem Kaufmannshaus des späten 17. Jahrhundert und kubischem Neubau. Möglichst respektvoll lehnte man die begrünte, leicht rückversetzte Fassade an die historische Giebelfront. Wie eine organische Verbindung steht sie zwischen zwei Traditionsbauten, die seit Jahrhunderten das Stadtzentrum prägen. Auch im Innenraum sind die Gebäude zueinander geöffnet und schaffen ein kontrastreiches Raumerlebnis. Der Altbau reflektiert die Wohnkultur vergangener Zeiten, der Neubau steht für eine unverblümte, funktionale Architektur, die ihren Zweck erfüllt: den historischen Zeugnissen der Stadt einen Raum geben und Begegnungen ermöglichen.  Entdecken Sie interessante Bauspuren, eine interaktive Dauerausstellung und eine temporäre Schau zu historischen Vereinsfahnen in moderner Aufmachung.

Mehr zu den Tagen des Offenen Denkmals auf finden Sie hier

Programmbroschüren sind im Stadtmuseum erhältlich

Der Färbergarten ist eröffnet!

Natur hat ihren eigenen Rhythmus. Das Anlegen eines Gartens braucht Zeit und Pflege. Drei Jahre nach Eröffnung des Stadtmuseums schließen wir nun das letzte Kapitel eines langen Prozesses der Umgestaltung. Mit dem Färbergarten wird ein Bezug zum Färberhandwerk aus vorindustrieller Zeit hergestellt.

Gut gehütetes Geheimnis

Als im 18. Jahrhundert die Eupener Tuchherstellung blühte, richteten viele Färber ihre Manufakturen an den Flussläufen der Unterstadt ein. Meistens wurden die fertigen Tuche als Ganzes in großen Kesseln gefärbt. Diese waren in ummauerten Öfen eingelassen und wurden von unten erhitzt. Besonders berühmt waren die Eupener Färbermeister für ihre  schwarzen und blauen Töne. Die komplexen Formeln zur Herstellung eines Farbstoffs wurden in Form eines Rezepts festgehalten, verfeinert, weiterentwickelt und von einer Generation zur nächsten übertragen. Jeder Betrieb hielt seine Rezepte unter strenger Geheimhaltung.

Oase der Ruhe

Der Museumsgarten verbindet mehrere Ebenen und wurde gemeinsam mit dem Freiraumprojekt des Regierungssitzes an der Gospertstraße 42  im Jahr 2009 gestaltet. Landschaftsarchitektonisch nehmen die beiden Gärten Bezug zueinander und schaffen eine harmonische Abfolge von Naturräumen mit historischem Charakter. Zwischen Schererwinkel und Schrebergarten wurde im Herzen der Stadt ein Ort der Ruhe und Begegnung geschaffen.

Erste Färberpflanzen waren bereits 2011 im neu angelegten Wandelpfad herangezogen worden. Zur Zeit der Umgestaltung war der Garten jedoch sich selbst überlassen und verwilderte innerhalb kurzer Zeit. Nun sind 34 der kleinen Beete neu bepflanzt und beschildert worden. Der positive Nebeneffekt von Blüten- und Fruchtfarbstoffen ist die gezielte Anlockung von Insekten und die damit verbundene Bestäubung.

Wasserspiel

Neues Herzstück ist der farbenfrohe Färberbrunnen, der Eupens Fontainen-Landschaft um ein Kleinod reicher macht. Dargestellt ist ein ummauerter Färberkessel mit drei Tuchbahnen in den Primärfarben blau, gelb und rot. In der Tat nutzten die Färber massive Kessel aus Zinn, Kupfer oder Eisen, die in ummauerte Öfen eingelassen waren und von unten befeuert wurden. Mit Hilfe von Haspelvorrichtungen musste das Tuch mehrere Stunden durch die Färberflotte bewegt werden.

Zugang

Der Museumsgarten ist über die schmale Gasse links des Museumsgebäudes frei zugänglich. Er kann auch ausserhalb der Öffnungszeiten besichtigt werden. Führungen zum Thema Färberei in vorinstustrieller Zeit und zum Gebrauch der Färberpflanzen sind auf Anfrage möglich. Besuchen Sie auch die Färberei-Abteilung im Stadtmuseum.

Sonderausstellung „Bestickt, bemalt, appliziert“ – Das Stadtmuseum zeigt Fahne

Einen Streifzug durch die Geschichte der Fahnenkultur vermittelt die aktuelle Ausstellung. Für das Projekt haben der königliche Eupener Geschichts- und Museumsverein und das Stadtmuseum gemeinsame Sache gemacht und ein farbenreiches Gesamtkonzept erstellt.

Eupens bunte Vereinsfahnen

Große und kleine Formate aus Wollstoff, Samt und Seide füllen den Ausstellungsraum und lassen tief in die Anfänge des Vereinswesen ab Mitte des 19. Jahrhunderts blicken. Für die Anschaffung einer Vereinsfahre, wurden oft über Jahre hinweg Spenden gesammelt. Die Fahne wurde nämlich überall dort präsentiert, wo Vereine an die Öffentlichkeit traten. Die Teilnahme an Prozessionen und Paraden war für die lokalen Gesellschaften eine Frage der Ehre.  In der Fahne sahen die Mitglieder eine Art Visitenkarte, die den Verein bei allen Auftritten repräsentierte. Dafür wurde auch bei der Gestaltung nichts dem Zufall überlassen. Oft handelte es sich um kostbare Einzelstücke, die kunstvoll bestickt oder bemalt waren. Einen wichtigen Posten im Verein nimmt noch heute der Fahnenträger ein, in dessen Verantwortung das Hegen und Pflegen der Fahne mit Krone, Stab und weiterem Zubehör steht.

Die Ausstellung zeigt besonders symbolträchtige Fahnen mit Bezug zu den wichtigsten Vereinskategorien wie den Turnclubs, Schützen- und Gesangsvereinen sowie den gewerblichen Vereinigungen. Sie gibt Einblicke in die Freizeitkultur der Eupener Bevölkerung und beschäftigt sich näher mit dem Einfluss des Fahnenkults auf unseren alltäglichen Sprachgebrauch. Darüber hinaus vermitteln ergänzende Texttafeln, welche Gebrauchsformen Fahnen und Flaggen im Laufe der Epochen erfahren haben und welche Bedeutung man ihnen heute noch beimisst.

Die Ausstellung kann bis zum 2. Oktober von dienstags bis sonntags zwischen 13 und 17 Uhr besichtigt werden.

Öffentliche Führung werden an folgenden Daten um jeweils 19 Uhr angeboten:

  • Freitag, 12. August
  • Donnerstag, 1. September
  • Mittwoch, 21. September

 

Kostenbeitrag 5 EUR pro Person.

Eine Anmeldung ist erforderlich

Tel.: 087 740005 oder gerne per E-Mail an info@stadtmuseum-eupen.be

Filmvorführung – The Boy is Gone

Zum Abschluss der Ausstellung „Gegen das Vergessen – Variety ist the spice of life“ in der Galerie vorn und oben, zeigt das Stadtmuseum am Sonntag, 3. April den Film „The Boy is Gone“ von Autor und Regisseur Christoph Bohn aus dem Jahr 2012.

Der Film erzählt die Geschichte eines Jungen, der in den 1930er Jahren Pilot sein möchte und in den Segelfliegerclub eintritt. Als unschuldige Freizeitorganisation getarnt, nutzt der Club seine Aktivitäten, um junge Menschen von der nationalsozialistischen Ideologie zu überzeugen. Durch Zeitzeugenaussagen, Archivmaterial und animierte Filmsequenzen schafft der Film einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der deutschsprachigen Belgier. Nach der Filmvorführung besteht während eines Umtrunks die Möglichkeit zum Austausch.

 

Beginn der Veranstaltung: 16:30 Uhr

Ende der Veranstaltung: 18:30 Uhr

  • Um Anmeldung wird aufgrund der begrenzten Plätze bis Freitag, 1. April gebeten.
  • Filmvorführung nur für Vereinsmitglieder der ZIKUWI – Zentrum für innovative künstlerische und wirtschaftliche Impulse VoG  – Tagesmitgliedschaft 2,50 Euro an der Kasse.
  • Eine Projektkooperation von ZFP – Zentrum für Förderpädagogik, der Galerie vorn und oben, des E.M.V.F. und des Stadtmuseums Eupen
  • mit der Unterstützung der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

 

Informationen und Anmeldung im Stadtmuseum unter info@stadtmuseum-eupen.be oder telefonisch unter 087 740 005

Geschichte erleben auf der Lambertus-Route

Der zirka 4 Kilometer lange Rundweg führt Geschichtsinteressierte zu Monumenten, Skulpturen und Plätzen, die das Lebensumfeld und den Charme der Stadt prägen. Wer dem Lambertusnagel folgt, endeckt so manchen Perspektivwechsel.

Broschüre und Stadtplan im Stadtmuseum erhältlich!

Zu seinem 50-jährigen Jubiläum richtete der kgl. Eupener Geschichts- und Museumsverein im Jahre 2016 die Lambertusroute als Geschenk an seine Stadt ein. Dabei entstand ein 4 km langer Wanderweg, der in der Gospertstraße in Richtung Wertplatz und Kaperberg startet und über Judenstraße, Rotenberg und Hufengasse wieder ins Stadtzentrum führt. Gekennzeichnet wird er durch Nägel aus Edelstahl, die das neue Vereinslogo zeigen. Es ist dem Siegel mit heiligem Lambertus nachempfunden, das den Kaufleuten 1674 zur Kennzeichnung ihrer Tuchprodukte verliehen wurde. Da das Siegel auch zur Ausstellung amtlicher Schriftstücke verwendet wurde, betrachtet man es generell als erstes Stadtwappen.

Die Broschüre mit Bild- und Textbeiträgen zum lokalen Kulturerbe sowie der Einleger mit Stadtplan, wurden in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum und dem Rat für Stadtmarketing erstellt. Beides erhält man im Museum und bei Tourist Info für 5 Euro.

Die Dokumentation für den Besuch der Nagelroute wurde mit der Unterstützung der Provinz Lüttich Tourismus und der Deutschssprachigen Gemeinschaft erstellt. Das Bildmaterial lieferten der kgl. EGMV, der Rat für Stadtmarketing, das Stadtmuseum Eupen sowie die Fotographen Willi Filz und David Hagemann.

Weihnachtsstube mit historischem Spielzeug

Das Stadtmuseum bleibt für sein Publikum geöffnet und präsentiert pünklich zum 1. Dezember eine Weihnachtsstube mit historischem Spielzeug, altem Baumschmuck und Fotografien aus der Zeit zwischen 1900 und 1950.

Vom 1. Dezember bis zum 7. Januar

Wie sah Weihnachten zur Zeit unserer Groß- und Urgroßeltern aus? Mit einem öffentlichen Aufruf lud das Stadtmuseum Bürgerinnen und Bürgern dazu ein, ihre Erbstücke zur Verfügung zu stellen. Das historische Spielzeug stammt auch aus den Sammlungen des Königlichen Eupener Geschichts- und Museumsvereins und des Geschichts- und Museumsvereins zwischen Venn und Schneifel. Darüber hinaus erzählen Fotos, Gedichte und schöne Grußkarten aus der Zeit vor Buntfernseher, Raketentechnik und World Wide Web.

Die Weihnachtsstube ist dienstags bis sonntag von 13 bis 17 Uhr zu sehen.

Übrigens bleibt das Stadtmuseum am 24., 25., 31. Dezember und 1. Januar geschlossen.

Tatort Euregio: Bluttaten in Ostbelgien und darüber hinaus

Wer hat wann und warum in der Provinz Lüttich und in Ostbelgien gemordet? Welche langfristigen Trends können Historiker bei der Entwicklung der Kriminalität feststellen, und was sind die Faktoren, die Menschen zu Mördern werden lassen? Was passiert, wenn jemand eine Leiche findet, vom Anruf bei der Polizei bis zum Abschluss der Ermittlungen?

Diesen Fragen gehen am 18. November gemeinsam der Kgl. Eupener Geschichts- und Museumsverein, das Zentrum für Ostbelgische Geschichte sowie das Stadtmuseum Eupen nach. Die historische Einführung leistet der Historiker und ehemalige Polizist Bernard Wilkin vom Staatsarchiv in Lüttich (auf Französisch), der kürzlich den ersten Band einer zweibändigen Enzylopädie über Mordfälle in der Provinz Lüttich vorgelegt hat. Im zweiten Teil erläutert der Leiter des Kommissariats für Tötungsdelikte aus Aachen, Michael Fritsch-Hörmann, auf Deutsch anhand einiger Beispiele aus der Praxis den Ablauf einer Mordermittlung sowie das Dreiecksverhältnis zwischen Tätern, Opfern bzw. deren Angehörigen und den Ermittlern.

 

Im Anschluss an die Veranstaltung haben die Besucher Gelegenheit, sich von anwesenden Polizisten die im Vortragsraum gezeigten Exponate des Gendarmeriemuseums Eynatten sowie deren Relevanz für die vergangene und gegenwärtige polizeiliche Arbeit erläutern zu lassen.

Am 18. November, um 19:30 Uhr im großen Saal des Kolpinghauses, Bergstraße 124 in B-4700 Eupen.

Weitere Informationen: Zentrum für ostbelgische Geschichte, Herr Dr. Nicholas Williams – info@geschichte.be oder Stadtmuseum Eupen, Frau Catherine Weisshaupt – info@stadtmuseum-eupen.be

Eintritt: € 5,00 - Zutritt nur mit Corona Safe Ticket. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Nachtgeflüster – Museum by Night am 13. November

Das Nachtgeflüster steht an! Denn wenn's draußen langsam dunkel wird und die Stille der Nacht in die Orte einzieht, knipsen die Museen ihre Lichter an und erzählen die Geschichten unserer Vorfahren...

Einladung für die ganze Familie!

Sechs Einrichtungen in Ostbelgien öffnen ihre Türen für die „Nacht der Museen“ und bieten ein buntes Programm aus Theater, Mundart, kleinen Sonderführungen und Kinderanimationen an. Mehr zum Sonderprogramm erfahren Sie hier.

Mit dabei sind:

  • Stadtmuseum Eupen
  • IKOB Eupen
  • Museum Vieille Montagne Kelmis
  • Töpfereimuseum Raeren
  • Schieferstollen Recht
  • Museum Zwischen Venn und Schneifel St. Vith

 

Am Samstag, 13. November von 17:00 bis 23:00 Uhr

Der Eintritt ist frei

Spielerisch dem Öüpener Platt im Stadtmuseum auf der Spur!

Während der Museumsnacht entdecken Kinder kuriose Objekte von damals und tauchen in die Alltagssprache ihrer Vorfahren ein.

Während Gespräche auf Eupener Platt heute zur Rarität geworden sind, beherrschte sie früher jedes Kind! Doch, wie hörte sich diese Sprache eigentlich an? Was spielten die Kinder damals und worüber haben sie gelacht? Das Stadtmuseum lädt Kinder zwischen 8 und 12 Jahre herzlich zum Erzählstübchen ein. Gemeinsam mit den Eupener Theaterfreunden lernen wir uns in Eupener Platt vorzustellen, üben einige Begriffe und entdecken die Geschichte von Vöschtesch Drüttje. Spielerisch und spannend geht es in unserem kleinen Öüpener Platt-Workshop zu!

Überzeugt euch selbst und macht mit! Erwachsene sind herzlich dazu eingeladen, in der Zeit die Dauer- und Wechselausstellung zu entdecken.

Workshop 1: 17:30 – 18:30 Uhr

Workshop 2: 19:00 – 20:00 Uhr

Die Anzahl Plätze pro Workshop ist auf 15 Kinder begrenzt.

Anmeldung bis Mittwoch 10. November an info@stadtmusuem-eupen.be oder telefonisch unter 087 74 00 05.

Tages des Offenen Denkmals

Unter dem Motto "Matrimoine" finden am 11. und 12. September in ganz Ostbelgien zahlreiche Ausstellungen, Sonderführungen, Lesungen und Konzerte statt. Natürlich ist auch Karlotta Kulturerbe wieder dabei und hält Überraschungen für kleine Entdecker bereit.

Begeben Sie sich auf die Spuren von Heldinnnen und lernen Sie Künstlerinnen, Unternehmerinnen, Ordensfrauen und Arbeiterinnen kennen, die die Geschichte nachhaltig geprägt haben.

Sie wünschen einen Katalog zum gesamten Angebot in der Wallonie? Die Ausgabe Nr. 33 „Femmes & Patrimoine“ liegt im Stadtmuseum für Sie bereit!

Infos und Anmeldung zu den jeweiligen Veranstaltungen nur über das Ministerium auf: www.ostbelgienkulturerbe.be/offenedenkmaeler

Öffentliche Führungen im Stadtmuseum

Auch das Stadtmuseum setzt ein Stück weibliches Kulturerbe in Szene und eröffnet bei der Gelegenheit seine neue Ausstellung „Lili von Asten – Landschaften aus Heimat und Ferne“.

Lili von Asten war eine mutige Frau. In einer Zeit, als weibliche Selbstbestimmung eher selten war, folgte sie ihrer Berufung, ging an die Frauenmalschule nach Düsseldorf und widmete sich in der Willingshäuser Künstlerkolonie voll und ganz der Freilichtmalerei. Die Ausstellung präsentiert einige ihrer kontemplativen Landschaftsbilder in Öl und Aquarell, sowie zahlreiche Raderierungen aus ihrer kurzen Schaffenszeit.

Während der öffentlichen Führung erfahren Sie mehr über Impulse und Reformideen im Künstlermilie des späten 19. Jahrhunderts.

– Samstag, 11. September um 10 Uhr

– Sonntag, 12. September um 10 Uhr

Anmeldung bis Freitag, 10. September um 12 Uhr über www.ostbelgienkulturerbe.be/offenedenkmaeler

An beiden Tagen ist der Zugang zum Museum kostenlos!

Erweiterte Öffnungszeiten: 13 – 18 Uhr

Lili von Asten (1879-1924) Landschaften aus Heimat und Ferne

Vom 11. September bis zum 15. November zeigt das Stadtmuseum Werke einer Frau, die ungeachtet der gesellschaftlichen Konventionen ihrer künstlerischen Berufung folgte.

Kontemplative Landschaften in Öl und Aquarell sowie zahlreiche Radierungen

Mit dem graphischen Werk der Lili von Asten setzt das Stadtmuseum ein Kleinod seiner musealen Sammlungen in Szene. Die Sonderausstellung zeigt eine Reihe kontemplativer Landschaftsbilder in Form von Aquarellen, Ölbildern und Radierungen.

Lili von Asten kam 1879 zur Welt und verbrachte ihre Kindheit in Eupen. Ihr Studium absolvierte sie an der Frauenmalschule in Düsseldorf, wo sie von Heinrich Otto (1858-1923) unterrichtet wurde. Eine zweite Heimat fand sie in der Willingshäuser Malerkolonie, die ihre künstlerische Entfaltung begünstigte. Dort konnte sie sich voll und ganz der Freilichtmalerei widmen. Malerkolonien standen ab Mitte des 19. Jahrhunderts für künstlerische Freiheit und Selbstbestimmung. Hier begegneten sich Männer und Frauen auf Augenhöhe, bildeten Netzwerke und brachten Reformideen in Umlauf.

Über das Leben der Lili von Asten ist recht wenig bekannt. Seit Beginn ihrer Ausbildung pflegte sie eine enge Freundschaft zur Malerin Henriette Schmidt-Bonn (1873-1946). Im künstlerischen Ausdruck waren sich die Freundinnen sehr ähnlich. Beide bevorzugten die Darstellung von Bäumen, Wiesen, verwitterter Architektur in verträumten Landschaften. Beide tauchen ihre Motive in ein subtiles Spiel von Licht und Schatten. Durch eine präzise Linienführung brachten sie die Elemente in Bewegung, sodass man die leichte Brise oder den kräftigen Wind förmlich spüren kann. Vor allem Lilis Radierungen strahlen kontemplative Stille und Leichtigkeit aus. Diese Stimmung, die viele ihrer Zeitgenossen in unberührter Natur suchten, übertrug Lili von Asten meisterhaft in ihre Werke und ist damit eine durchaus repräsentative Kunstschaffende ihrer Zeit.

 

Öffentliche Führungen

Thematische Sonderführungen zur Freilichmalerei, zur Rolle der Malerkolonien und zur Stellung der „Malweiber“ im 19. und frühen 20. Jahrhundert werden an folgenden Daten angeboten:

– Freitag, 1. Oktober um 18 Uhr

– Freitag, 22. Oktober um 18 Uhr

– Mittwoch, 10. November um 18 Uhr

Eine Anmeldung unter info@stadtmuseum-eupen.be oder telefonisch unter der 087 740 005 ist bis jeweils 24 Stunden vor dem Wunschtermin nötig.

Neue Termine für öffentliche Führungen

Nach langer Corona-Pause freuen wir uns, Sie zu einer öffentlichen Führung durch unsere Wechselausstellung begrüßen zu dürfen!
Noch bis zum 15. August erhalten Sie Einblicke in die Welt Theodor Moorens. Gerne stellen wir Ihnen seiner Zukunftsvisionen in Rahmen einer Führung vor.

Wie stellten sich die Menschen im späten 19. Jahrhundert das ideale Stadtbild vor und was verstanden sie unter Lebensqualität? Diese und andere Themen lassen sich anhand des Beispiels von Theodor Mooren und seines 1881 gegründeten Verschönerungsvereins leicht darstellen. Tauchen Sie im Rahmen einer öffentlichen Führung in die aktuelle Ausstellung ein und begeben Sie sich anschließend auf Spurensuche.

Termine

  • Sonntag, 27. Juni – 10 Uhr
  • Freitag, 2. Juli – 18 Uhr
  • Freitag, 6. August – 18 Uhr

Anmeldung und Teilnahme

Augrund der räumlichen Möglichkeiten ist die Teilnehmeranzahl auf 10 Personen begrenzt.

Wählen Sie Ihren gewünschten Termin und reservieren Sie bis spätestens 12 Uhr des jeweiligen Tages.

Anmeldung erfolgen telefonisch unter der 087 740 005 oder per E-Mail an info@stadtmuseum-eupen.be

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 5 Euro pro Person.

museumPASSmusées

Seit dem 1. März mit an Bord: Besuchen Sie das Stadtmuseum mit dem belgischen Museumspass! Sie besitzen noch keinen? Für 59 Euro erhalten Sie das Eintrittsticket für 200 belgische Museen, entweder online oder im Stadtmuseum.

Der Museums-PASS-Musées ermöglicht den Einwohnern Belgiens ein Jahr lang freien Eintritt in allen teilnehmenden Museen. Die Liste ist lang und wird ständig erweitert. Haben Sie gerade etwas Zeit? Besuchen Sie doch einfach das nächste Museum, schauen Sie sich ein paar Werke an oder genießen Sie bloß die Stille.

Mit dem Pass haben Sie drei Mal im Jahr Zugang zum gleichen Museum.

Das Projekt wird vom gesamten belgischen Museumssektor getragen und umfasst Einrichtung in  Flandern, der Wallonie und in Brüssel. Ziel ist zum einen die Reichweite der einzelnen Anbieter zu erhöhen und  zum anderen die Hemmschwelle für den Kulturbesuch zu senken. Gemeinsam möchten die Museumsakteure den Zugang zu Kulturerbe erleichtern und durch besondere Angebote neue Anreize schaffen. Machen Sie mit und gehen Sie auf Entdeckungsreise!

Der Museumspass ist sowohl an der Kasse des Stadtmuseums als auch auf der Website des museumPASSmusées erhältlich. Er ist insgesamt 1 Jahr gültig und eignet sich prima als  Geschenk.

Tolle Ideen für Auflüge mit Freunden und Familie finden Sie auch auf der Webseite.

Historisches Karnevals-ABC

Der Oepener Fastoovend hat Tradition. Bereits 1696 sollen an drei Karnevalstagen die Webstühle in Eupen still gestanden haben. Gefeiert wird nach rheinischem Vorbild vor Beginn der Fastenzeit. Während der fünften Jahreszeit vergnügen sich die Jecken unter der närrischen Herrschaft seiner Tollität, dem Karnevalsprinzen.

Bräuche und Besonderheiten des Karnevals im Laufe der Geschichte erläutert dieses kleine Karnevals-ABC.

Hinter jedem Bild steckt ein Begriff.

Wer Lust auf weitere Einblicke und Hintergründe bekommt, dem empfehlen wir die Karnevalsabteilung im Stadtmuseum.

In diesem Sinne: Ein dreifach kräftiges Oepe ALAAF!

Neue Sonderausstellung: Theodor Mooren und sein grünes Vermächtnis

Verlängerung bis zum 15. August 2021

Mit dem Aufstieg einer neuen Freizeitkultur im späten 19. Jahrhundert, fand eine umfassende Aufwertung des urbanen Landschaftsbilds statt.

Vielerorts entstanden Verschönerungsvereine, die Bäume pflanzten, neue Parks entwarfen und idyllische Promenaden anlegten. Kleine Grünanlagen mit Ruhebänken sorgten für bessere Lebensqualität im Stadtzentrum, schattige Alleen gaben den Straßen mehr Flair. Auch Denkmäler, Pavillons und Aussichtstürme sollten die Bevölkerung ins Grüne locken und zum Verweilen einladen.

1881 gründete Bürgermeister Theodor Mooren den „Städtischen Verschönerungs-Verein Eupen“ und lancierte damit ein gigantisches Grünplanprojekt. Neben etwa 20.000 Baumpflanzungen entstanden im Zeitraum von 25 Jahren der Park am Heidberg, die Moorenhöhe und weitere Verweilorte. Dieser positive Einfluss auf Natur und Stadtbild sollte jedoch nicht nur den Stadtbewohnern zugutekommen sondern auch den Fremden- und Kurverkehr ankurbeln.

Was es mit dem Begriff „Forstästhetik“ auf sich hat, was „Sommerfrische“ bedeutet und was Eupen zum „Luftkurort“ machte, zeigt die neue Ausstellung im Stadtmuseum.

Kulturerbe im grünen Bereich: Tage des Offenen Denkmals

Unter dem Motto "Kulturerbe im grünen Bereich" finden am 12. & 13. September die "Tages des Offenen Denkmals" statt.

Sonderausstellung im Stadtmuseum

Eine Verknüpfung von Kulturerbe und Natur findet man auch in Eupens Geschichte!

So startete Bürgermeister Theodor Mooren ab 1881 ein gigantisches Grünplanprojekt: Eupen sollte schöner werden und Lebensqualität versprühen.

Erst gründete man einen städtischen Verschönerungsverein, dann ging es an die Schubkarren. Neben etwa 20.000 Baumpflanzungen entstanden im Zeitraum von 25 Jahren der Park am Heidberg, die Moorenhöhe, der Schorberg und weitere Verweilorte.

Neben der Attraktivitätssteigerung spielt auch die Entwicklung des Kur- und Fremdenverkehrs eine wichtige Rolle. Wie Eupen zum Luftkurort wurde, zeigt die neue Ausstellung im Stadtmuseum.

Führungen durch die Ausstellung

  • Samstag, 12. September um 11 Uhr – FRANZÖSISCH
  • Sonntag, 13. September um 10 Uhr – DEUTSCH

Um Anmeldung wird beim Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft unter folgendem Link gebeten.

Die Teilnehmeranzahl wird aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen auf 20 Personen begrenzt. Das Ausfüllen einer Kontaktliste ist verpflichtend.

Erweiterte Öffnungszeiten

Am Wochenende vom 12. & 13.  September ist das Stadtmuseum von 13:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei!

Achtung: Aufgund der aktuellen Corona-Maßnahmen sind maximal 13 Personen im Stadtmuseum zugelassen. Wir bitten die Besucher, ihren Aufenthalt auf eine Stunde zu begrenzen. Für das Entstehen möglicher Wartezeiten bitten wir um Verständnis.

Jeder Besucher ab 12 Jahre ist verpflichtet eine Mundschutzmaske zu tragen.

Weitere Informationen zum Programm in Ostbelgien

Welche Denkmäler ausserdem geöffnet sind und weitere Informationen zu Führungen, Rundfahrten und Gewinnspielen finden Sie auf dem Kulturerbeportal der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Typisch Eupen! Eine Museumsrallye für Familien

Unser Museumsschaf Schöppke lädt große und kleine Besucher auf Entdeckungstour ein. Wer die Rätsel richtig löst, wird mit einem Preis belohnt.

Schöppke ist Eupen-Experte. Das  Schaf wohnt im Stadtmuseum und schwätzt sehr gerne. Wenn kleine Besucher vorbei kommen, packt  Schöppke am liebsten eine der vielen Geschichten aus, die es über die Stadt kennt. Gerne möchte es sein Wissen mit anderen Kindern teilen, damit auch sie  die verborgenen Schätze Eupens kennen lernen.

  • Die neue Museumsrallye „Typisch Eupen“ eignet sich für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren.
  • Sie lädt zum Beobachten ein, fördert die Kreativität und stellt so manche knifflige Frage.
  • Rallye und Stift erhält man auf Anfrage am Empfang des Stadtmuseums.

Maßnahme zur Wiedereröffnung am 19. Mai

Ab Montag, den 18. Mai können belgische Museen wieder besichtigt werden. Um für optimale Sicherheit zu sorgen, wurde in Abstimmung mit allen übergeordneten Instanzen ein Sicherheitskonzept entwickelt. Wir bemühen uns Ihren Besuch so angenehm wie möglich zu machen und hoffen auf Ihre Mithilfe.

  • Zugang zum Museum haben ausschließlich individuelle Besucher oder Familien.

 

  • Der Besuch im Museum muss telefonisch oder per Mail reserviert werden. An Wochenend- und Feiertagen sind Reservierungen nur telefonisch zwischen 13 und 17 Uhr möglich. Bitte geben Sie Tag, Anzahl Personen und die gewünschte Uhrzeit an. Sie wünschen spontan ins Stadtmuseum zu kommen? Ein kurzer Anruf vorher genügt!

 

  • Sie gehören zur Risikogruppe und fürchten den Kontakt mit anderen Besuchern? Gerne bieten wir Ihnen nach Möglichkeit einen individuellen Termin außerhalb unserer Besuchszeiten.

 

  • Der Besucherrundgang wird auf möglichst eine Stunde begrenzt.

 

  • Um den Sicherheitsstandart von 15m² pro Person zu gewährleisten, sind nur 13 Personen gleichzeitig im Museum zugelassen.

 

  • Das Tragen einer Schutzmaske wird für alle Besucher ab 12 Jahren ausdrücklich empfohlen!

 

  • Ein Wegleitsystem, weitere Vorsichtsmaßnahmen, sowie erhöhte Hygienevorschriften sorgen während Ihres Besuchs für Ihren bestmöglichen Schutz. Bei Fragen, wenden Sie sich bitte an das Empfangspersonal!

 

  • Bitte zahlen Sie möglichst mit Ihrer Bankkarte.

 

  • Führungen und Animationen sind bis vorerst Ende Juni nicht erlaubt.

 

Wir freuen uns, Sie bald schon im Stadtmuseum Eupen begrüßen zu dürfen und stehen für Fragen gerne zu Ihrer Verfügung.

Expo: Gestern war heute – Baukultur in Zeiten des Umbruchs

Ihre Premiere hatte sie auf der Eröffnung des Alten Schlachthof: Aussagekräftig und reich illustriert beleuchtet die Ausstellung „Gestern war heute“ ein Stückchen Baukultur des 19. und 20. Jahrhunderts

Im gleichnamigen Bildband zeichnet die Denkmalpflegerin Heike Kussinger- Stankovic das Porträt einer beispielhaften Architektur, die auf gesellschaftliche Umbrüche zurückführt:  Zum einen trieb die industrielle Entwicklung einen flächendeckenden Ausbau der Unterstadt an, zum anderen entstanden im gesamten Stadtgebiet  öffentliche Gebäude mit völlig neuen Funktionen.

Das Stadtmuseum präsentiert eine kleine Auswahl dieser originellen Bausubstanz. Sie umfasst Fabrikantenvillen, Arbeitersiedlungen, neue  Verbindungsstraßen, soziale Einrichtungen wie die Kinderbewahranstalt und Orte der Freizeitkultur wie das Kino Capitol oder das Wetzlarbad.

Diese Denkmäler zeugen von einer wirtschaftlichen Kraft, die in Eupen für Lebensqualität und Verankerung gesorgt haben. Auch in Zukunft werden diese baulichen Zeugnisse zur Identifikation der Stadt beitragen. Deshalb gilt es sie in neue Konzepte einzubinden.

Lesen Sie mehr im Bildband „Gestern war heute“ – Das Buch dazu ist ebenfalls im Stadtmuseum erhältlich.

Kombi-Ticket „Auf ins Museum“

Mit einem Ticket während 2 Jahren 28 Museen in Ostbelgien (B), der Provinz Limburg (NL) und der Region Aachen (D) entdecken. Das geht seit dem 25. September 2019 und bis zum 31. Dezember 2021. Die Museumslandschaft der Euregio Maas-Rhein hat einiges zu bieten. Die thematische Vielfalt des Angebots liefert einen zusätzlichen Anreiz.

Ob Kunst, Geschichte, Natur oder Technik: Für jeden Geschmack ist etwas dabei!

Das Kombi-Ticket ist in allen beteiligten Museen und online zum Preis von 25 Euro erhältlich.

Herausgeber ist das Kulturbüro der Region Aachen, das seit 2017 das Netzwerk „auf ins museum!“ organisiert. Ziel ist, Bewohner*innen der Euregio Maas-Rhein und auswärtigen Gästen die Museen über die Grenzen hinweg besser bekannt zu machen. Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der REGIONALEN KULTURPOLITK NRW, Provinz LIMBURG (NL) und der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.

Mehr Infos unter Auf ins Museum

 

Neue Sonderausstellung: „Grenzenlose Welt der Wolle“

Eine Ausstellung geht auf Wanderschaft: Vom 2. Oktober bis 29. Dezember 2019 ist sie im Stadtmuseum Eupen zu sehen.

Auf dem Gebiet der heutigen Euregio Maas-Rhein herrschte im 18. Jahrhundert ein reger Aufstieg der Wolltuchproduktion. Durch den Austausch von technischem Wissen und von Fachkräften wuchs die Region zu einem hoch entwickelten Wirtschaftsstandort.

Noch heute erinnern zahlreiche Bauten, Denkmäler und Museen an diese wichtige Ära. Grenzübergreifend setzt sich die Arbeitsgruppe Euregio-Wollroute Maas-Rhein  für den Erhalt dieses kulturellen Erbes ein.

Auf ihre Initiative setzte der Fotograf Willi Filz die herausragenden Zeugnisse der Wolltuchgeschichte ins schöne Licht. Auf Basis dieser Fotodokumentation wurde eine dreisprachige Broschüre ausgearbeitet, die sowohl architektonische als auch museale Schätze in Aachen, Eupen, Euskirchen, Monschau, Vaals und Verviers vorstellt.

Nun wandert die ergänzende Sonderausstellung von einer Partnerstadt zur nächsten. Vom 2. Oktober bis zum 29. Dezember 2019 ist sie im Stadtmuseum Eupen zu sehen.

Partner der Euregio-Wollroute Maas-Rhein:

  • LVR-Industriemuseum, Tuchfabrik Müller, Euskirchen
  • Tuchwerk Aachen
  • Tourist-Info Aachen
  • Tourist-Info Eupen
  • Stadtmuseum Eupen
  • Tourist-Info Monschau
  • Centre de Laine et de la Mode, Verviers

Die kostenlose Broschüre gibt es im Stadtmuseum und im Tourist Info Eupen.

Die fotografische Dokumentation und die Produktion der Broschüre wurden gefördert durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und durch die Provinz Lüttich.

Eupener Mundartabend: „Hott ous Platt än Iehre“

Am 8. Oktober 2019 laden der königliche Eupener Geschichts- und Museumsverein (EGMV), die Eupener Theaterfreunde und der Belgische Rundfunk zu Vertellchere, Sketchen und Musik ins BRF-Funkhaus ein.

In diesem Jahr lautet das Motto der Eupener Mundartveranstaltung „Haltet unser Platt in Ehren“. Es ist die siebte Veranstaltung in einer Reihe, die sich seit 2008 alle zwei Jahre großer Beliebtheit erfreut.

Am 8. Oktober erinnern die Mitwirkenden an die Bedeutung der plattdeutschen Sprache für den lokalen Kulturkreis. Mit dabei sind Alfred Lux, Birgit Gördens-Brüll, Roger Demonthy und Günter Biegmann von den Eupener Theaterfreunden mit Rollenspielen, Hans Wertz mit Texten und Gesang sowie Siegfried Theissen mit zwei Kurzgeschichten. Für den musikalischen Rahmen sorgen das Duo de Kraffte und das Quartett „Plattvööt“ um Jochen Altenberg, Susan Hezel, Jürgen Hezel und Manfred Baumsteiger. Die Moderation liegt in den bewährten Händen von Hubert Keutgens. Es darf wie immer mitgesungen und mitgeschunkelt werden. Spenden für Lovos und den Josefine-Koch-Service sind herzlich willkommen.

Ein Mitschnitt wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt.

Beginn der Veranstaltung: 19.30 Uhr

Adresse: Kehrweg 11, B-4700 Eupen

Bei freiem Eintritt!

Führungen an den Tagen des Offenen Denkmals

Spurensuche und Gratis Eintritt im Stadtmuseum am Wochenende des 7. und 8. September

An den Tagen des Offenen Denkmals bieten wir vier Sonderführungen zu den Bauspuren aus 400 Jahren Geschichte im Kaufmannshaus De Ru’s an. Auch das Zusammenspiel von alter und moderner Architektur wird unter die Lupe genommen. Die Führungen in deutscher Sprache finden am Samstag und Sonntag um 10 Uhr statt. Die Führungen in französischer Sprache jeweils um 14 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten.

Stadtmuseum Eupen Führung 07. Sep 10 Uhr Deutsch Ja
Führung 07. Sep 15 Uhr Französisch Ja
Führung 08. Sep 10 Uhr Deutsch Ja
Führung 08. Sep 15 Uhr Französisch Ja

 

Öffnungszeiten: An beiden Tagen ausnahmsweise von 10 bis 17 Uhr.

Der Eintritt an den Tagen des Offenen Denkmals ist kostenlos.

Neue Sonderausstellung: Das Kulturerbe putzt sich heraus

Zu beispielhaften Sanierungsprojekten in Ostbelgien
vom 1. August bis zum 25. September 2019 im Stadtmuseum

Denkmäler sind einmalige Datenspeicher über historische Bauformen, Handwerkstechniken, Materialien und Lebensweisen vergangener Epochen. Die Deutschsprachige Gemeinschaft fördert nicht nur den Erhalt von Kulturerbe, sondern sensibilisiert auch für eine allgemeine Wertschätzung. Die Ausstellung zeigt gute Beispiele, wie man ältere Gebäude sanieren, erhalten und den aktuellen Bedürfnissen anpassen kann.

Die Ausstellung wurde vom Fachbereich Kultur des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft konzipiert.

Mehr Infos finden Sie hier