Hochwasser-Mahnmal
Sie wurde als Hommage an die plattdeutsche Kultur im Auftrag der Stadt Eupen vom Bildhauer Cédric Faymonville erstellt und im Oktober 2012 eingeweiht. Nach einer umfassenden Restaurierung, gewinnt die Figur nun an Bedeutung: Stellvertretend für die Widerstandskraft und das Stehvermögen der lokalen Bevölkerung, erinnert sie heute an die verhehrenden Ereignisse des 14. Juli 2021, denn die Flut riss auch sie mit sich! Sie strandete ein gutes Stück weiter und richtete ihren Blick auf das Geburtshaus von Joseph Conin, der einst den Liedtext über Gertrud Förster zur Melodie eines deutschen Volkslied schrieb und „Vöschtesch Drüttche“ somit berühmt machte.
Unterstädter Tradition und Lebensart
Wer die Skulptur aufsucht, erblickt auch eine Gedenktafelt mit Informationen rund um den Heimatdichter Joseph Conin (1896-1836), das Seissele Veedel und über die Geschichte von Vöschtesch Drüttje. Über einen QR-Code gelangt man auf die interaktive Route, die zum Spazieren, Verweilen und Störbern einlädt.
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Illustrationen: Herbert Johnen