Expo: Gestern war heute – Baukultur in Zeiten des Umbruchs

Ihre Premiere hatte sie auf der Eröffnung des Alten Schlachthof: Aussagekräftig und reich illustriert beleuchtet die Ausstellung „Gestern war heute“ ein Stückchen Baukultur des 19. und 20. Jahrhunderts

Im gleichnamigen Bildband zeichnet die Denkmalpflegerin Heike Kussinger- Stankovic das Porträt einer beispielhaften Architektur, die auf gesellschaftliche Umbrüche zurückführt:  Zum einen trieb die industrielle Entwicklung einen flächendeckenden Ausbau der Unterstadt an, zum anderen entstanden im gesamten Stadtgebiet  öffentliche Gebäude mit völlig neuen Funktionen.

Das Stadtmuseum präsentiert eine kleine Auswahl dieser originellen Bausubstanz. Sie umfasst Fabrikantenvillen, Arbeitersiedlungen, neue  Verbindungsstraßen, soziale Einrichtungen wie die Kinderbewahranstalt und Orte der Freizeitkultur wie das Kino Capitol oder das Wetzlarbad.

Diese Denkmäler zeugen von einer wirtschaftlichen Kraft, die in Eupen für Lebensqualität und Verankerung gesorgt haben. Auch in Zukunft werden diese baulichen Zeugnisse zur Identifikation der Stadt beitragen. Deshalb gilt es sie in neue Konzepte einzubinden.

Lesen Sie mehr im Bildband „Gestern war heute“ – Das Buch dazu ist ebenfalls im Stadtmuseum erhältlich.

Kombi-Ticket „Auf ins Museum“

Mit einem Ticket während 2 Jahren 28 Museen in Ostbelgien (B), der Provinz Limburg (NL) und der Region Aachen (D) entdecken. Das geht seit dem 25. September 2019 und bis zum 31. Dezember 2021. Die Museumslandschaft der Euregio Maas-Rhein hat einiges zu bieten. Die thematische Vielfalt des Angebots liefert einen zusätzlichen Anreiz.

Ob Kunst, Geschichte, Natur oder Technik: Für jeden Geschmack ist etwas dabei!

Das Kombi-Ticket ist in allen beteiligten Museen und online zum Preis von 25 Euro erhältlich.

Herausgeber ist das Kulturbüro der Region Aachen, das seit 2017 das Netzwerk „auf ins museum!“ organisiert. Ziel ist, Bewohner*innen der Euregio Maas-Rhein und auswärtigen Gästen die Museen über die Grenzen hinweg besser bekannt zu machen. Das Projekt wird gefördert aus Mitteln der REGIONALEN KULTURPOLITK NRW, Provinz LIMBURG (NL) und der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.

Mehr Infos unter Auf ins Museum

 

Neue Sonderausstellung: „Grenzenlose Welt der Wolle“

Eine Ausstellung geht auf Wanderschaft: Vom 2. Oktober bis 29. Dezember 2019 ist sie im Stadtmuseum Eupen zu sehen.

Auf dem Gebiet der heutigen Euregio Maas-Rhein herrschte im 18. Jahrhundert ein reger Aufstieg der Wolltuchproduktion. Durch den Austausch von technischem Wissen und von Fachkräften wuchs die Region zu einem hoch entwickelten Wirtschaftsstandort.

Noch heute erinnern zahlreiche Bauten, Denkmäler und Museen an diese wichtige Ära. Grenzübergreifend setzt sich die Arbeitsgruppe Euregio-Wollroute Maas-Rhein  für den Erhalt dieses kulturellen Erbes ein.

Auf ihre Initiative setzte der Fotograf Willi Filz die herausragenden Zeugnisse der Wolltuchgeschichte ins schöne Licht. Auf Basis dieser Fotodokumentation wurde eine dreisprachige Broschüre ausgearbeitet, die sowohl architektonische als auch museale Schätze in Aachen, Eupen, Euskirchen, Monschau, Vaals und Verviers vorstellt.

Nun wandert die ergänzende Sonderausstellung von einer Partnerstadt zur nächsten. Vom 2. Oktober bis zum 29. Dezember 2019 ist sie im Stadtmuseum Eupen zu sehen.

Partner der Euregio-Wollroute Maas-Rhein:

  • LVR-Industriemuseum, Tuchfabrik Müller, Euskirchen
  • Tuchwerk Aachen
  • Tourist-Info Aachen
  • Tourist-Info Eupen
  • Stadtmuseum Eupen
  • Tourist-Info Monschau
  • Centre de Laine et de la Mode, Verviers

Die kostenlose Broschüre gibt es im Stadtmuseum und im Tourist Info Eupen.

Die fotografische Dokumentation und die Produktion der Broschüre wurden gefördert durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und durch die Provinz Lüttich.

Eupener Mundartabend: „Hott ous Platt än Iehre“

Am 8. Oktober 2019 laden der königliche Eupener Geschichts- und Museumsverein (EGMV), die Eupener Theaterfreunde und der Belgische Rundfunk zu Vertellchere, Sketchen und Musik ins BRF-Funkhaus ein.

In diesem Jahr lautet das Motto der Eupener Mundartveranstaltung „Haltet unser Platt in Ehren“. Es ist die siebte Veranstaltung in einer Reihe, die sich seit 2008 alle zwei Jahre großer Beliebtheit erfreut.

Am 8. Oktober erinnern die Mitwirkenden an die Bedeutung der plattdeutschen Sprache für den lokalen Kulturkreis. Mit dabei sind Alfred Lux, Birgit Gördens-Brüll, Roger Demonthy und Günter Biegmann von den Eupener Theaterfreunden mit Rollenspielen, Hans Wertz mit Texten und Gesang sowie Siegfried Theissen mit zwei Kurzgeschichten. Für den musikalischen Rahmen sorgen das Duo de Kraffte und das Quartett „Plattvööt“ um Jochen Altenberg, Susan Hezel, Jürgen Hezel und Manfred Baumsteiger. Die Moderation liegt in den bewährten Händen von Hubert Keutgens. Es darf wie immer mitgesungen und mitgeschunkelt werden. Spenden für Lovos und den Josefine-Koch-Service sind herzlich willkommen.

Ein Mitschnitt wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgestrahlt.

Beginn der Veranstaltung: 19.30 Uhr

Adresse: Kehrweg 11, B-4700 Eupen

Bei freiem Eintritt!

Führungen an den Tagen des Offenen Denkmals

Spurensuche und Gratis Eintritt im Stadtmuseum am Wochenende des 7. und 8. September

An den Tagen des Offenen Denkmals bieten wir vier Sonderführungen zu den Bauspuren aus 400 Jahren Geschichte im Kaufmannshaus De Ru’s an. Auch das Zusammenspiel von alter und moderner Architektur wird unter die Lupe genommen. Die Führungen in deutscher Sprache finden am Samstag und Sonntag um 10 Uhr statt. Die Führungen in französischer Sprache jeweils um 14 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten.

Stadtmuseum Eupen Führung 07. Sep 10 Uhr Deutsch Ja
Führung 07. Sep 15 Uhr Französisch Ja
Führung 08. Sep 10 Uhr Deutsch Ja
Führung 08. Sep 15 Uhr Französisch Ja

 

Öffnungszeiten: An beiden Tagen ausnahmsweise von 10 bis 17 Uhr.

Der Eintritt an den Tagen des Offenen Denkmals ist kostenlos.

Neue Sonderausstellung: Das Kulturerbe putzt sich heraus

Zu beispielhaften Sanierungsprojekten in Ostbelgien
vom 1. August bis zum 25. September 2019 im Stadtmuseum

Denkmäler sind einmalige Datenspeicher über historische Bauformen, Handwerkstechniken, Materialien und Lebensweisen vergangener Epochen. Die Deutschsprachige Gemeinschaft fördert nicht nur den Erhalt von Kulturerbe, sondern sensibilisiert auch für eine allgemeine Wertschätzung. Die Ausstellung zeigt gute Beispiele, wie man ältere Gebäude sanieren, erhalten und den aktuellen Bedürfnissen anpassen kann.

Die Ausstellung wurde vom Fachbereich Kultur des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft konzipiert.

Mehr Infos finden Sie hier

Audioführung nun auch auf Niederländisch!

Alle Infos im Audioguide vereint – Endlich steht der niederländische Rundgang unseren Besuchern zur Verfügung. Mit der einer großzügigen Geste hat der Eupener Geschichts- und Museumsvereins die Geräte angeschafft, sodass die Dauerausstellung nun auch in Französisch und Niederländisch zugänglich ist. Ein Projekt zur Ausarbeitung von geführten Rundgängen für Sehbehinderte und in Leichter Sprache (beide auf Deutsch) ist in Planung.

Eupener Museumsschätze auf dem neuen Online-Portal für ostbelgische Geschichte

Unter www.geschichte.be können Amateure und Fortgeschrittene auf Spurensuche gehen. Das Geschichtsportal stellt Quellen und Forschungsergebnisse zur Verfügung, bietet aber auch Werkzeuge, ostbelgische Geschichte dynamisch zu erkunden.

Im Geschichtslabor zum Beispiel, werden Besucher mit auf eine Museumsreise durch Ostbelgien genommen. Per Video vorgestellte Museumschätze schaffen neue Anreize vor Ort zu gehen und mehr zu erfahren. Gesteuert wird das Portal vom Zentrum für Ostbelgische Geschichte.

Zur Museumsreise geht es hier: https://www.geschichte.be/desktopdefault.aspx/tabid-5800/